Ihr Energieberater

Thomas Eisner (gepr. Energieberater) informiert sie gerne zum Thema Energie ganz einfach sparen.

Energieberatung zu Ihrem Vorteil.

Wir bieten Ihnen eine kostenlose Beratung über den richtigen Umgang mit Ihren elektrischen Haushaltsgeräten. Hierzu stellen wir Ihnen kostenlos ein Energiemessgerät zur Verfügung. Spüren Sie in Ihrem Haushalt die Energiefresser auf. Bei der Auswertung der gemessenen Energieverbräuche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Stellt sich heraus, dass der Austausch eines Gerätes wirtschaftlich sinnvoll ist, so kann Ihnen das Energielabel bei der Auswahl eines neuen Gerätes hilfreich sein. Grundsätzlich ist dieses Label für alle Geräte einheitlich gestaltet, enthält jedoch zusätzliche spezifische Daten zur jeweiligen Geräteart. Einheitlich ist jedoch die Klassifizierung des Energieverbrauches. Hierbei steht der Buchstabe A für den energieeffizientesten und der Buchstabe G für einen überdurchschnittlich hohen Energieverbrauch. 
  

1) Geschirrspüler
Während händisches Spülen ca. 45 Liter Warmwasser und 2,5 kWh Strom verbraucht, werden beim maschinellen Spülen nur mehr ca. 17 Liter Warmwasser und 1,1 kWh Strom aufgewendet.

Energiespartipps:

  • Nur die groben Speisereste vom Geschirr entfernen (nicht vorwaschen).
  • Möglichst immer "voll beladen" abwaschen.
  • 60 cm breite Geräte (12 - 14 Maßgedecke) arbeiten bei voller Beladung wirtschaftlicher als 45 cm breite Geräte (6 - 8 Maßgedecke).
  • Das Spülprogramm der Geschirrart und dem Verschmutzungsgrad anpassen.




2) Kühlschrank
Lagermöglichkeit für leicht verderbliche Lebensmittel. Kombination mit Gefrierfach oder Kellerzone möglich.

Energiespartipps:

- Aufstellung nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequelle (z.B. Herd) und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen    
- Tür nicht unnötig lange offen halten.
- Auf ausreichende Belüftung achten und Lüftungsgitter freihalten.
- Lebensmittel nur abgekühlt und abgedeckt in das Gerät stellen.
- Kühlgut verpackt oder in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren.
Sie trocknen sonst aus und die abgegebene Feuchtigkeit kondensiert bzw. setzt
sich in Form von Raureif ab.

Anmerkung:
Erst bei Temperaturen unter +4 C° stellen die lebensmittelverderbenden Bakterien ihr Wachstum ein. Die tiefste Temperatur im Kühlschrank liegt nahe dem Verdampfer, die höchste in den Türfächern.



3) Tiefkühltruhe - Gefrierschrank

Einfache und wirtschaftliche Methode, Lebensmittel auch über längere Zeiträume zu konservieren.

Energiespartipps:
- Auf ausreichende Belüftung achten und Lüftungsgitter freihalten.
- Lebensmittel nur abgekühlt und in gefriergeeigneten Verpackungen in das Gerät
stellen.
- Optimale Lagerungstemperatur -18° Celsius
- Tür bzw. Deckel nicht unnötig lange öffnen.
- Gefriergeräte nur in trockenen Räumen betreiben.

Anmerkung:
Ausschlaggebend für die Entscheidung zwischen Tiefkühltruhe oder Gefrierschrank ist in erster Linie der vorhandene Platz. Generell ist der Stromverbrauch bei Tiefkühltruhen etwas geringer.



4) Waschmaschine

Entscheidend sind Energieverbrauch pro Waschgang, Schleuderdrehzahl, Wasserverbrauch und Geräuschentwicklung.

Energiespartipps:
- Gesamte Füllmenge ausnutzen (bei Koch- und Buntwäsche noch handhoch Platz lassen,
bei Feinwäsche etc. entsprechend weniger einfüllen).
- Mengenautomatik (Wasserzufuhr wird der Wäschemenge angepasst) oder
- Energiespartaste
- Vorwäsche nur für stark verschmutzte Wäsche einsetzen.
- Gering verschmutzte Kochwäsche mit Energiesparprogramm 60° Celsius waschen.

Anmerkung:
Eine hohe Drehzahl (> 1.200 U/min) ist erst dann notwendig, wenn die Wäsche anschließend im Wäschetrockner getrocknet wird (bessere Vortrocknung).



5) Wäschetrockner

Unterscheidung von zwei Gerätetypen:

Ablufttrockner: Die Luft wird im Trockner erhitzt und über die Wäsche geleitet. Die Feuchtigkeit der Wäsche wird an die Luft abgegeben und nach außen geleitet. Dabei benötigen Sie jedoch ein Abluftrohr ins Freie.

Kondensationstrockner: Die feuchte Luft wird im Trockner gemessen, wodurch sich das Wasser als Kondensat im Trockner sammelt. Kondensationstrockner brauchen um ca. 10% mehr Energie als Ablufttrockner.

Energiespartipps:
- Die Wäsche sollte vor dem Trocknen zumindest mit 800 U/min geschleudert
werden; empfehlenswert sind Schleudertouren von 1.000 U/min aufwärts
(geringere Restfeuchte).



6) Standby-Betrieb
Haben Sie manchmal auch den Verdacht, dass Sie zu viel Strom verbrauchen?
Die Stadtwerke Köflach geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Stromfresser aufdecken und Ihre Stromrechnung in Zukunft deutlich senken können. Durch geringfügige Änderungen des Verbrauchsverhaltens lassen sich nämlich oft große Einsparungen erzielen. Dazu ein Beispiel: Geräte ständig Stand-by, also betriebsbereit zu halten, ist angenehm - kann aber einen unnötig hohen Stromverbrauch nach sich ziehen.

Energiespartipps:
- Ausschalten (direkt am Fernseher, Satelliten-Empfänger oder bei der
Stereoanlage etc.) ist die einfachste Methode, Energie zu sparen.
- Beim Neukauf sollten Sie sich nach dem Stand-by Verbrauch erkundigen.
Sparsame Geräte benötigen nur ca. 2 Watt, während Stromfresser bis zu
20 Watt verbrauchen. Auf ein Jahr umgerechnet entspricht dies Stromkosten
von € 2,50 bis € 25,00.
- Wenn Sie ein Gerät nur selten verwenden, können im Extremfall die
Stand-by Kosten die Betriebskosten übersteigen.



7) Elektrokleingeräte
Die "kleinen" Helfer im Haushalt (Brotschneidemaschine, Kaffeemaschine, Mixer, Bügeleisen…)
und die Heimwerkergeräte (Bohrmaschine, Stichsäge…).

Energiespartipps:
- Diese Geräte verbrauchen auf Grund der normalerweise geringen Nutzungsdauer
pro Jahr in Summe nicht mehr Energie als ein Geschirrspüler oder eine
Waschmaschine, aber auch hier gibt es erhebliche Unterschiede in der
Energieeffizienz.
- Je niedriger die Anschlussleistung (Watt - Zahl) - desto geringer der
Energieverbrauch.



8) Beleuchtung
Der Stromverbrauch für die Beleuchtung wird oft erheblich überschätzt, und noch immer wird manchmal Energiesparen mit Lichtsparen gleichgesetzt. Doch von den rund 4.000 Kilowattstunden, die in Österreichs Haushalten durchschnittlich verbraucht werden, entfällt nur ein geringer Teil auf die Beleuchtung, nämlich – je nach Ausstattung und Nutzgewohnheiten – ca. 5 bis 10 %.

Energiespartipps:
- Grundsätzlich gilt: Nicht benötigte Lichtquellen abschalten (Glühlampen,
Energiesparlampen moderner Bauart, Leuchtstofflampen mit elektronischem
Vorschaltgerät). Eine Ausnahme von dieser Regel bilden Leuchtstofflampen
mit konventionellem Vorschaltgerät. Da zu häufiges Schalten die Lebensdauer
dieser Lampen verringert, sollten sie nur ausgeschaltet werden, wenn sie
länger als zwanzig Minuten nicht benötigt werden.
- Verwenden Sie reflektierende Lampenschirme.
- Außenbeleuchtungen sollten durch Zeitschaltuhren oder
Bewegungssensoren geschaltet werden.



9) Elektrische Warmwasserbereitung
Kleinspeicher besitzen ein Fassungsvermögen von 5 bis 15 Liter. Das warme Wasser wird mit einer Leistung von 2 bis 3,3 kW auf einer vorgewählten Temperatur gehalten. Zentrale Warmwasserspeicher haben ein Volumen von 80 bis 500 Liter.

Energiespartipps:
- Kleinspeicher dort verwenden, wo die Leitungslänge zu einer zentralen
Warmwasserbereitung zu groß wird und wenn nur wenig Warmwasser
an der Entnahmestelle benötigt wird. Zirkulationsleitungen bei zentraler
Versorgung sind wenn möglich zu vermeiden. Sollten sie trotzdem
notwendig sein, so empfiehlt sich eine Steuerung der Zirkulationspumpe
mit einer Schaltuhr (Hauptwasserverbrauch morgens und abends).
- Um bei "hartem" Wasser die Verkalkung zu verringern, sollte die
Warmwassertemperatur 60C° nicht übersteigen.

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