Aktuelles und Termine rund um die Stadtwerke Köflach GmbH

Kompetent im ganz großen Stil

v.l.:WM Franz Puffing, GF Ing. Günther Riedenbauer (Therme Nova), GF Ing. Ernst Knes (Stadtwerke Köflach GmbH)

Stadtwerke Köflach - Mitarbeiter des Wasserwerks

Team der Therme Nova

Übersicht Anlagenschema

 

Die Stadtwerke Köflach und die Therme NOVA setzten auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist eines der aktuellen Themen, die unsere Gesellschaft derzeit auf vielen Ebenen bewegt. Nachhaltigkeit spielt auch für GF Ing. Günter Riedenbauer eine große Rolle – deshalb wurde die Therme NOVA von den Stadtwerken Köflach mit einer Wärmepumpe der Firma Ochsner ausgestattet, die es nun ermöglicht die Abwärme aus dem Filterschmutzwasser zurückzugewinnen.

„Der effiziente Einsatz von Energie und Ressourcen sowie deren Optimierung haben nicht nur eine positive Auswirkung auf die Umwelt sondern auch auf die Kostenstruktur des Unternehmens“, freut sich Günter Riedenbauer. „Ab sofort entspannen unsere Thermengäste im wohlig warmen nachhaltigen Thermalwasser.“

Im Zuge der laufenden Wartungs- und Servicearbeiten, die die Stadtwerke Köflach für die Therme NOVA erledigen, hatte Franz Puffing, Wassermeister der Stadtwerke Köflach, die Idee zur Nutzung dieser Abwärme. In Zusammenarbeit mit Herrn Stiefmann und seinem Haustechnikteam der Therme NOVA wurde ein Konzept für die bestmögliche Nutzung der Wärmerückgewinnung erarbeitet.

Durch die neue Wärmepumpe wird eine Einsparung der Heizenergie möglich.

Innovative Wärmerückgewinnungsanlage in der Therme NOVA Köflach

Bei Normalbetrieb der Therme NOVA fallen täglich ca. 60 m³ Rückspülwasser (Filterschmutzwasser) mit einer Temperatur von ca. 34,5°C an. Dieses Wasser wird mittels einer Tauchpumpe und einer Sandfilteranlage über einen Wärmetauscher geführt. Das installierte Wärmepumpenaggregat der Firma Ochsner produziert daraus mit Hilfe einer elektrischen Antriebsleistung von 38 kW und einem mittleren COP(Wirkungsgrad) von 4,6 eine thermische Leistung von 165 kW. Dabei kühlt sich das Filterschmutzwasser aus dem Retensionsbecken von 34,5°C auf 10°C ab und wird anschließend dem Kanalsystem zugeführt.

Zwei Pufferspeicher mit je 2000 Liter Inhalt dienen dem Wärmeerzeugungssystem als Lastausgleichsspeicher und werden von der Wärmepumpe auf ein Temperaturniveau von ca. 50°C bis 55°C gebracht. 

Die Planungsarbeiten des HTP Ing. Winkelbauer wurden von den ausführenden Installationsfirmen Stadtwerke Köflach sowie Firma Johannes Strommer GmbH als Partner umgesetzt. Die regeltechnische Ausführung erfolgte durch EAM Systems aus Graz.

 



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